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24 Warum Gpg4win nicht zu knacken ist ...

... jedenfalls nicht mit heute bekannten Methoden und sofern die

Implementierung der Programme frei von Fehlern ist. Soweit die Theorie.

In der Realität sind genau solche Fehler in den Programmen, im Betriebssystem oder nicht zuletzt in der Benutzung der letzte Weg, um doch noch an die geheimen Informationen zu gelangen - auch deshalb sollte Sie dieses Kompendium bis hierhin gelesen haben.

In jedem Beispiel dieses Kompendiums haben Sie gesehen, dass zwischen dem geheimen und dem öffentlichen Schlüssel eine geheimnisvolle Verbindung besteht. Nur wenn beide zueinander passen, können geheime Botschaften entschlüsselt werden.

Das Geheimnis dieser mathematischen Verbindung müssen Sie nicht unbedingt kennen - Gpg4win funktioniert für Sie auch so. Man kann diese komplexe mathematische Methode aber auch als Normalsterblicher und Nichtmathematiker verstehen. Sie müssen eigentlich nur einfache Additionen (z.B. 2 + 3) und Multiplikationen (z.B. 5 * 7) beherrschen. Allerdings in einer ganzen anderen Rechenmethode als der, die Sie im Alltag benutzen. Es gehört sowohl zur Sicherheitsphilosophie der Kryptographie wie auch zum Prinzip der Freien Software, dass es keine geheim gehaltenen Methoden und Algorithmen gibt. Letztendlich versteht man auch erst dann wirklich, warum GnuPG (die eigentliche Maschinerie hinter Gpg4win) sicher ist.

Hier beginnt also sozusagen die Kür nach dem Pflichtteil:


© 19. Juni 2009, v3.0.0-beta2
Das Gpg4win-Kompendium ist unter der GNU Free Documentation License v1.2 lizensiert.

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