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![]() | 9 Sie verschlüsseln eine E-Mail | Inhalt |
Jetzt wird es noch einmal spannend: Sie versenden eine verschlüsselte E-Mail!
In diesem Beispiel brauchen Sie dazu Outlook (es geht auch mit anderen E-Mail-Klienten, die Krypto unterstützen), Kleopatra und natürlich ein öffentliches Zertifikat Ihres Korrespondenzpartners.
Hinweis nur für OpenPGP:mit OpenPGP wieder Adele nutzen. S/MIME wird von Adele nicht
unterstützt! Adressieren Sie dazu Ihre zu verschlüsselnde E-Mail an
adele@gnupp.de. Der Inhalt der Nachricht ist beliebig - Adele kann
nicht wirklich lesen...
S/MIME-Funktionalität in GpgOL deaktiviert. Wenn Sie S/MIME (mit GnuPG) nutzen möchten, müssen Sie zuvor wie in dem nachfolgend dargestellten GpgOL-Optionsdialog unter Extras -> Optionen -> GpgOL die Option S/MIME Unterstützung einschalten aktivieren:
Verfassen Sie zunächst in Outlook eine neue E-Mail und adressieren Sie diese an Ihren Korrespondenzpartner.
Jetzt fehlt nur noch die Angabe, dass Sie Ihre Nachricht auch wirklich verschlüsselt versenden wollen: Wählen Sie im Menü des Nachrichtenfensters den Punkt Extras -> Nachricht verschlüsseln. Die Schaltfläche mit dem Schloss-Icon in der Symbolleiste ist aktiviert (Sie können auch gleich direkt auf diese Schaltfläche klicken).
Ihre Outlook-Nachrichtenfenster sollte nun etwa so aussehen:
Klicken Sie nun auf [Senden].
Im Normalfall erkennt Gpg4win automatisch in welchem Protokoll (OpenPGP oder S/MIME) das passende öffentliche Zertifikat Ihres Korrespondenzpartners vorliegt.
Bei Bedarf können Sie das Protokoll explizit für diese E-Mail über das Menü Extras -> GnuPG Protokoll im geöffneten Outlook-Nachrichtenfensters auf PGP/MIME, S/MIME oder automatisch (Standardeinstellung) setzen.
Wenn Sie sich unsicher sind, belassen Sie es bei der Voreinstellung automatisch. Sie haben später im Verschlüsselungsprozess noch die Möglichkeit zwischen PGP/MIME und S/MIME zu wählen.
Haben Sie ein bevorzugtes GnuPG-Protokoll?
Dann können Sie unter den GpgOL-Optionen
(Extras -> Optionen -> GpgOL)
PGP/MIME oder S/MIME für alle signierte und verschlüsselte
Nachrichten als Voreinstellung definieren.
Daraufhin öffnet Kleopatra ein Fenster, in dem Sie das öffentliche Zertifikat des Empfängers bestätigen müssen. Kleopatra wählt - abhängig von der Empfänger-E-Mail-Adresse - in der Regel das passende öffentliche Zertifikat aus Ihrer Zertifikatsverwaltung automatisch aus.
Sollte Kleopatra das öffentliche Zertifikat Ihres Korrespondenzpartners nicht finden, haben Sie es vermutlich noch nicht in Ihrer Zertifikatsverwaltung importiert (vgl. Kapitel 8).
Sollte Kleopatra im Dialog auf der vorherigen Seite nicht das richtige öffentliche Zertifikat ausgewählt haben (z.B. weil zu der Empfänger-E-Mail-Adresse mehrere öffentliche Zertifikate existieren), dann drücken Sie auf den [...]-Button neben der Auswahlliste.
Sie können hier auch bewusst ein anderes öffentliches Zertifikat (,dass nicht zu der E-Mail-Adresse passt) auswählen. Das macht praktisch aber keinen Sinn und kann Ihnen (und Ihrem Empfänger) eher Probleme bereiten...
Sie bekommen einen Kleopatra-Dialog mit einer Auflistung aller öffentlichen Zertifikate des gewählten Zertifikatstyps, die in Ihrer Zertifikatsverwaltung existieren (also öffentliche Zertifikate, die von Ihnen bis dahin importiert wurden). Exemplarisch sehen Sie hier eine Auswahl von verfügbaren öffentlichen OpenPGP-Zertifikaten:
Sie erinnern sich an den Grundsatz:
Wenn Sie an jemanden verschlüsselte E-Mails schicken wollen, müssen Sie dessen öffentliches Zertifikat haben und zum Verschlüsseln benutzen.
Klicken Sie auf [Weiter]. Ihre Nachricht wird nun verschlüsselt.
Wurde Ihre Nachricht erfolgreich verschlüsselt und versandt, erhalten Sie eine Meldung, die Ihnen dies bestätigt:
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